Mythen rund ums Auge

Wer viele Karotten isst, wird niemals eine Brille brauchen. Wer im Dunklen liest, bekommt schlechte Augen. Wer hat diese Sätze als Kind nicht zu hören bekommen:-)

Das stimmt nicht so. Wer bei schwacher Beleuchtung lese, der erhalte zwar ein schlechtes Bild. Doch bedeute das Lesen bei solchen Lichtverhältnissen keine Verschlechterung des Auges und führe nicht zu einer Fehlsichtigkeit. Das entstehende Bild ist unterbelichtet und die Kontrastschärfe fehlt. Dadurch können die Augen schneller ermüden.

Eine gesunde Mohrrübe in der Frühstückspause statt ein Schokoriegel? Eltern erzählen gerne Kindern, dass Karotten für die Augen gesund seien. Schließlich hat ja noch niemand einen Hasen mit einer Brille gesehen:-))  Ich stimme dem Ganzen nur bedingt zu. Karotten enthielten Betacarotin, eine Vorstufe von Vitamin A, das zumindest zur Unterscheidung von hell und dunkel wichtig ist. Und natürlich auch für die Haut. Jedoch durch Verzehr von Karotten kann eine Fehlsichtigkeit nicht verhindert ode korrigiert werden. Eine gesunde Ernährung mit Gemüse wie Broccoli oder Fisch mit bestimmten Fettsäuren kann einer Netzhauterkrankung vorbeugen.

Im Sommer die Augen vor UV-Strahlen schützen: eine Brille mit getönten Gläsern ohne UV-Filter kann schädlich sein, denn durch die Tönung weiten sich die Pupillen und die Sonnenstrahlen können direkt ins geöffnete Auge fallen. Im Winter bei Skifahren auf dem Gletscher kann das starke – vom Schnee reflektierte UV-Licht ein „Sonnenbrand“ auf den Augen verursachen. Eine Bepanthen Augensalbe sollte daher in Ihrer Reiseapotheke nicht fehlen. Eine stündliche Salbenanwendung mit Augenverband führen zur Linderung der Beschwerden, wenn kein Augenarzt in der Nähe ist. Sonst umgehend einen Arzt aufsuchen.

Und zum Schluß: Wer schielt, dem bleiben beim nächsten Glockenschlag die Augen stehen *grins*

Kinder können die Augen noch so verdrehen, die Augen werden – auch wenn die Uhr schlägt – nicht in dieser Stellung verharren. Sie werden vom Gehirn immer wieder in ihre normale Position gesteuert.

Manche Mythen halten sich hartnäckig, obwohl sie wissenschaftlich nicht bewiesen sind.

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Für Kids und Teens Teil 1.

Als Eltern wird man heut zu Tage immer früher mit dem Thema Kontaktlinsen konfrontiert. Linsenhersteller werben mit Kontaktlinsen für Teens und immer öfter kommen Kinder aus der Schule und berichten von Schulfreunden, die jetzt keine Brille mehr brauchen, weil sie Kontaktlinsen tragen. Aber welche Linse ist nun für Kids und Teens die richtige?

Abgesehen vn dem kosmetischen Aspekt gibt es auch eine vielfach medizinische und soziale Gründe, die für eine fachkompetente Anpassung von Kontaktlinsen bei der jungen Teens&Kids sprechen. Bei einer starken Fehlsichtigkeit ist die Kontaktlinse  eine gute Alternative zur Brille, da es häufig zu einer verbesserten Sehleistung kommen kann. Häufig ist es aber auch einfach der Wunsch des Kindes oder sogar die Verweigerung der Brille, die über eine Kontaktlinsenanpassung schon in jungen Jahren nachdenken lassen.

Man kennt die weichen Kontaktlinsen, die es in unterschiedlichen Variationen gibt und die formstabilen (früher als die sog. „harte Linsen“ bekannt. Die weichen gibt es für viele verschiedene Trageoptionen als Tages-, Monat-, Dreimonat-, Halbesjahres und Jahreslinsen. Die formstabilen Linsen sind hingegen Linsen, die auch länger als ein Jahr tragbar sind und in ihrer Form individuell vriabel anpassbar sind. Die formstabilen Linsen können durchaus das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit positiv anhaltend beieinflußen.

Doch welche Linse ist aus diesem breiten Pool nun die beste Linse für  ein Teenager?