Damit nichts ins Auge geht

Ich kläre gerne meine Patienten auf, mit Sicherheit betreibe ich keine Angstmacherei, jedoch höre ich oft in meiner Praxis Sätze wie: „Hätte ich meine Augen früher untersuchen lassen.. hätte, wäre…“

Seit mehr als 20 Jahren angagiere ich mich für Menschen mit Augenbeschwerden. Ich kenne Ihre Sorgen und Ängste aus eigener Erfahrung.

Daher nutzen Sie die Gelegenheit frühzeitig und vielleicht regelmäßig umfassend Ihre Augen untersuchen zu lassen. Besonders gilt dieses, wenn Sie

1.) Brillen oder Kontaktlinsenträger sind

2.)  über 40 Jahre alt sind

3.) Sie erhöhten Blutzucker oder Blutdruck haben

4) zu einer Risikogruppe gehören:  Raucher, beim Zustand nach Herzinfarkt, Schlaganfall oder  an Rheuma  bzw. Hauterkrankungen leiden

5.) Allergiker sind und in Ihrer Familie bereits Augenerkrankungen bekannt sind

Sehen Sie ein Besuch bei uns als eine Chance für Ihre Gesundheit. Das Sehen ist für uns so selbstverständlich geworden, wir sind jeden Tag vom Sehen fasziniert. Wir können weit entfernte Sterne sehen, aber auch zehn Milionen Farbtöne auseinanderhalten, im Dunkel sehen. Unsere Augen können sogar zeigen, wie es uns geht.

Auch in Augenheilkunde gilt, je früher man die Erkrankung entdeckt, desto besser kann sie behandelt werden. Das Sehen ist wichtig. Verlieren Sie es nicht aus den Augen.

Ihr

Augenarzt (info@augenarzt-bayerischer-platz.de)

 

blog2017

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Lesebrille loswerden: Möglichkeiten und Alternativen

Mit 40 fängt es an! und es trifft ausnahmslos jeden von uns 🙂

Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr beginnt die Sehschwäche, die das Lesen in der Nähe immer schwieriger macht. Genügt eine billige Lesehilfe aus dem Supermarkt?

Bei dem einen geht es etwas früher los, bei dem anderen etwas später – vorbei kommt an der Altersweitsichtigkeit keiner. Der Grund ist simpel: Die Linse des menschlichen Auges verliert mit den Jahren an Elastizität. Die Folge: Das Auge kann sich immer schlechter an verschiedene Entfernungen anpassen. Wie werde ich meine Lesebrille los?

Kann mir eine Laser-Op helfen? Am häufigsten wird diese altersbedingte Veränderung doch immer noch  mit einer Brille korrigiert. Auch Kontaktlinsen kommen als Multifokallinsen bei uns im Augenkraft Institut in Berlin zum Einsatz.

Es steht auch eine Vielzahl von operativen Eingriffen und Laserverfahren zur Verfügung.

Die Kommission für refraktive Chirurgie (KRC) befürwortet jedoch z.B. nicht mehr das Femtolaserverfahren Intracor, bei dem konzentrische Ringe zentral in die Hornhaut geschnitten werden. Das Sehen in der Ferne kann sich deutlich verschlechtern und um Lichter kann es zur Wahrnehmung von Halos und Ringen kommen. Eine Möglichkeit der Nachkorrektur besteht nicht ( die Altersweitsichtigkeit schreitet ja fort).

In den USA hat das korneale Implantat Kamra die Zulassung erhalten, ist jedoch auch nicht „ganz ohne“: es kann zu einer Narbenbildung im Bereich des Implantates  und einer Verschlechterung des Sehvermögens bei Dämmerung und Nacht mit Wahrenehmung von Schattenbildern kommen.

Auch von Presby-Lasik und Presby-PRK rät die KRC ab. Aus meiner Erfahrung auch die sog. akkommodierenden Linsen , die ins Auge implantiert werden versprechen mehr als sie letzlich halten können.

Das Ziel – die Akkommodation der natürlichen Linse nachzuahmen, sind wir noch weit entfernt. Mein Favorit sind zur Zeit die multifokalen Kontaktlinsen oder eine schicke Gleitsichtbrille.

Mit besten Grüssen

Ihr Augenarzt

Wir wünschen allen einen schönen Sommer

Augenkraft Berlin