5 Fakten zum Glaukom

Glaukom - Eine Randblutung als Hinweis auf Glaukom

Glaukom – Eine Randblutung am Sehnervkopf als Hinweis auf Glaukom

Es ist eigentlich eine Schande, dass der Medizinische Dienst (MDS) die Glaukomvorsorge diskreditiert und als tendenziell negativ bewertet. Wie die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft betont , dass es bereits „evidenz-basiert“ belegt wurde, dass

1.) Durch gezielte Untersuchung beim Augenarzt kann vorher nicht bekanntes Glaukom erkannt werden.

2.) Die therapeutische Senkung des Augeninnendrucks kann das Fortschreiten der Glaukomerkrankung aufhalten und deshalb das Sehvermögen retten.Jeder Mensch ab 40 Jahren ist potentiell gefährdet. In Deutschland werden ca.15% aller Erblindungen aufs Glaukom zurückgeführt.

3.) Ein normaler Augeninnendruck liegt zwischen 10 und 21 mm Hg. Wie hoch ist Ihr Wert?

4.) Glaukompatienten leiden häufig unter Störungen der Durchblutung. Sie neigen zu kalten Händen oder Füßen und Tinnitus.

5.) Im Anfangsstadium kann zu einer schleichenden Sehverschlechterung kommen, ohne dass der Patient Schmerzen oder andere Symptome bemerkt.

Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen so wichtig. Es ist keine Angstmacherei von uns Ärzten, sondern aus den o.g. Gründen ergibt sich schlüssig, dass die Früherkennung des geschädigten Sehnervs medizinisch sinvoll ist, weil u.a. die Sehnervenfasern keine Regenerationsfähigkeit besitzen. Wir bieten unseren Patienten keine Minimalvariante an ( Druckmessung und Augenhintergrund), sondern eine ergänzende OCT-Untersuchungverfahren , das die Sehnervstruktur und die Nervenfasern mit ausgezeichneter Reproduzierbarkeit dokumentiert und somit eine Verlaufskontrolle erlaubt und damit die Sicherheit der Entscheidung „glaukom oder nicht“ ganz erheblich erhöht.

It is Tea Time: Grüner Tee gegen Grünen Star

Grüner Tee

Grüner Tee

Schon lange wird spekuliert, ob Grüner Tee die Augen vor Erkrankungen schützt. Grüner Tee besitzt viele Vitamine, Minerale und Antioxidanten, die den Körper gegen alle mögliche Leiden schützen. Substanzen wie Vitamin C und E, Lutein und Zeaxanthin werden von der Augenlinse und der Retina absorbiert und schützen die Struktur des Auges gegen Erkrankungen.

Die im Grünen Tee enthaltenen Epigallocatechin-3-Gallate (EGCG) verhindern sogar das Wachstum bösartiger Krebszellen.

Die Catechine des Grünen Tees helfen ausserdem gegen Blutverklumpung, Atherosklerose, Diabetes, Schlanganfall und Herzerkrankungen.

Im Gegensatz zu Schwarzem Tee ist Grüner Tee unvergoren, d.h. er enthält mehr wichtige Nährstoffe und Antioxidanten und bietet bei regelmäßigem Trinken mehr Schutz vor Krankheiten. Beweist eine kürzlich unternommene Studie in Hong Kong. Dabei wurde getestet, ob die schützenden Substanzen im Tee tatsächlich in der Lage sind, in das Augengewebe einzudringen, um dort ihre Wirkung zu erzielen.